deutsche Leichtathletin (Mittelstrecke) und Radsportfunktionärin; als Aktive in den 1970er Jahren im 800-m-Lauf erfolgreich; Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer 2001-2004; Vorsitzende von Tranparency International Deutschland 2007-2010, Leiterin bzw. Sportexpertin der "Arbeitsgruppe Sport“ dieser Organisation 2014 - Jan. 2026 (Austritt der gesamten Gruppe); Mgl. des IOC Advisory Committee on Human Rights ab 2022
Erfolge/Funktion:
Olympiateilnehmerin 1972
Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR)
2001 bis 2004 Vorsitzende von
Transparency International Deutschland
* 1. Juni 1952 Rotenburg/Wümme
Als erste Frau stand Sylvia Schenk, zwischen 1989 und 2001 Dezernentin der Stadt Frankfurt/Main für Sport, Recht und Frauen, ab März 2001 "als streitbare Präsidentin" (FAZ, 20.10.2007) an der Spitze des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Als Seiteneinsteigerin - vom eigenen sportlichen Hintergrund her ist sie Leichtathletin - scheiterte sie letztendlich "über Vertuschungsversuche beim Doping, Verbandsklüngel und missgünstige Männerrunden" (taz, 23.10.2007). "Frustriert", so die Zeitung weiter, habe sie nach den Olympischen Sommerspielen 2004 "den reformresistenten Radsportverband" verlassen. Schenk stand mit ihrem Namen stets für "eine glasklare Politik gegen Doping" (FR, 25.9.2004), scheute sich auch nicht, Funktionäre wie den ehemaligen Präsidenten des Weltradsportverbandes UCI Hein Verbruggen wegen dessen Kungeleien öffentlich anzugreifen. Mit den Worten "Ich ...